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Hannover Scorpions FanschulenDie Hannover Scorpions kooperieren bereits seit einigen Jahren mit Schulen aus Hannover und der Region und geben sportbegeisterten Jugendlichen die Möglichkeit, hautnahe Blicke hinter die Kulissen eines Profi-Eishockeyklubs zu werfen und dieses Erlebnis zugleich mit lernorientierten Inhalten zu verbinden. |  |
 | So können sich engagierte und sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler einer offiziellen „Fanschule der Scorpions“ auch in dieser DEL-Saison 2008/2009 in der TUI Arena nach einem Rundgang durch die „Katakomben“ der Arena einmal von der Pressetribüne aus als Reporter versuchen, die Redakteure der Stadionzeitung bei ihrer Arbeit unterstützen, indem sie eigene Artikel verfassen oder aber aktiv an der Live-Berichterstattung von einem Heimspiel der Scorpions in der TUI Arena ins Internet mitwirken. |
Hierbei werden die Schülerteams natürlich von Offiziellen des Vereins und ihren engagierten Lehrkräften unterstützt und begleitet. Natürlich kann sich im Rahmen eines Heimspieles eine „Scorpions-Fanschule“ auch als solche in der TUI Arena der Öffentlichkeit vorstellen. Sicher eine mehr als interessante Aufgabenstellung für entsprechende klasseninterne Teamarbeits- und Präsentationsprojekte.Von diesem Angebot haben in der vergangenen Saison u. a. die KGS Hemmingen und die KGS Sehnde Gebrauch gemacht und die Möglichkeit genutzt, tolle Erfahrungen zu sammeln und ihre Schule und Projekte vor einem großen Publikum in Szene zu setzen.
Im Gegenzug wird eine „Scorpions-Fanschule“ von einem Profispieler, der während der gesamten Saison als individueller Fanschulen-Pate fungiert, persönlich besucht. Der „Schulpate“ steht den Fragen der Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort, berichtet hautnah aus dem Leben eines Eishockeyprofis und hat natürlich auch für Autogrammwünsche ein offenes Ohr. Die „Scorpions-Fanschule“ verknüpft erlebbar den Schulalltag mit der Begeisterung für den Profisport. Mit der AES Laatzen wurde in diesem Jahr sogar eine klasseninterne „Bewerbungsrunde“ durchgeführt. Geschäftsführer Marco Stichnoth führte im Sommer gemeinsam mit Pressesprecherin Nadine Wolthusen Bewerbungsgespräche mit Schülern der 9. Klasse von Lehrer Kay Spiller. Dadurch hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auf ein praxisnahes Bewerbungsgespräch vorzubereiten, so wie es nach der Schulzeit auf dem Weg in die Berufsausbildung auf sie zukommen wird.
Mehr Informationen zu den Schulen findest du hier:
http://www.kgs-sehnde.de/ http://www.kgshemmingen.de/ http://www.aes-laatzen.de/ http://www.lotte-kestner-schule.de/ http://www.leibniz-schule.net/projekte/aktuelles/zu-den-neuesten-nachrichten/
| Nachfolgend habt ihr die Möglichkeit in ein Interview hineinzuhören, dass die Leibniz-Schule mit Youri Ziffzer geführt hat: | 
| - Teil 1 (638 kb) | | - Teil 2 (806 kb) | | - Teil 3 (806 kb) | | - Teil 4 (654 kb) |
Wenn auch ihr eine offizielle Hannover Scorpions-Fanschule werden wollt, meldet euch bei: Hannover Scorpions Marketing Frau Stefanie Klaska Tel.: 0511-87 001-117 E-Mail: sk@hannoverscorpions.de Nachfolgend findet ihr ein aktuelles Interview der Leibniz-Schule aus der Saison 2008/2009: Interview mit Tino Boos (nach dem Spiel gegen Düsseldorf)
Herr Boos, sind Sie zufrieden mit dem heutigen Ergebnis? Doch, wir haben solide gespielt – und deswegen bin ich auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Wie lange spielen Sie denn schon Eishockey? Seit meinem vierten Lebensjahr. Da hab ich angefangen – und da müssen wir jetzt hochrechnen, das sind jetzt 29 Jahre.
Sie kommen ja aus Düsseldorf, wie gefällt es Ihnen in Hannover? Sehr gut, die Stadt ist wunderbar! Es gibt viel Grünes, die Mannschaft ist gut, der Verein ist wirklich sehr gut aufgestellt. Dieses Jahr haben wir auch relativ viel Erfolg und es macht durch die Bank Spaß. Wie war es für Sie gegen Ihren Heimatverein anzutreten?
Ich bin ja schon lange weg, nach meinem Abitur bin ich nach Kassel gewechselt und das liegt jetzt schon einige Jahre zurück. Ich habe schon viele Spiele gegen Düsseldorf gemacht, deswegen ist es nichts Besonderes mehr. Warum sind Sie 2007 ausgerechnet zu den Hannover Scorpions gekommen? Na ja, nach sieben Jahren in Köln war es an der Zeit, mal einen Luftwechsel vorzunehmen. Und dann kannte ich hier natürlich den einen oder anderen Spieler, war mit einigen auch sehr gut befreundet. Da das Angebot stimmte, habe ich mich für Hannover entschieden.
Was wollten Sie als Jugendlicher eigentlich werden? Wollten sie von Anfang an Eishockeyspieler werden? Ja, das hat sich erst im Laufe der Jahre entwickelt. Eigentlich war die Vorgabe meiner Eltern, mein Studium mit dem Eishockeysport zu finanzieren – das war die Idee … Tja, das Studium ist jetzt ein bisschen zu kurz gekommen, aber dafür wurde es halt mehr Eishockey. Sie wurden ja schon mit 16 Jahren von Hans Zach in den Kader der DEG berufen! Sind Sie mit ihren 33 Jahren immer noch nervös oder aufgeregt vor Spielen? Sicherlich nicht mehr so sehr wie damals mit 16 Jahren, als ich mein erstes Spiel an der Brehmstraße gemacht habe. Aber wenn es um entscheidende Spiele geht, dann ist man am Anfang natürlich auch ein bisschen aufgeregt, ganz klar.
Haben Sie sich in Ihrer langen Karriere schon einmal ernsthaft verletzt? Drei Schulteroperationen, zwei Leistenoperationen und eine Knieoperation – das sind schon ein paar Operationen. Aber Gott sei Dank fühle ich mich wieder ganz gut hergestellt. Die Orthopäden heutzutage sind gut – und deswegen bin ich doch guten Mutes noch ein paar Jahre spielen zu können.
Was war Ihr lustigstes Erlebnis in Zusammenhang mit Eishockey? Oh, das ist schwer zu sagen. Da gab es sicherlich einige, die fernab vom Eis waren, gerade mit einer Mannschaft zusammen – die Urlaube nach der Saison, also da gab es schon einige lustige Erlebnisse.
Geben Sie uns doch mal ein Beispiel. Wie alt seid ihr (lacht)? Nein, mir fällt jetzt nichts Spontanes ein. Das ist auch meistens Situationskomik, aber man hat einiges zu lachen.
Und ein trauriges Erlebnis in Zusammenhang mit Eishockey? Na ja, es ist immer noch Sport und so muss man es auch halten. Die wirklich traurigen Sachen erlebt man im familiären Kreis, wenn nahestehende, geliebte Leute sterben. Sicherlich ist es auch enttäuschend, wenn man im Finale im fünften Spiel verliert, aber man muss es als Sport sehen. Es ist immer noch Sport und es ist immer noch eine Nebensache.
Wie motivieren Sie sich vor einem Spiel? Jetzt, wo ich auch schon jenseits der 30 bin, ist das Ende absehbar. Und deswegen ist das auch gar nicht mal so schwer. Es macht Spaß! Man weiß nicht, wie lange man das noch machen kann – man schätzt das Spiel und deswegen ergibt sich die Motivation meistens von selbst.
Können die Scorpions Meister werden? Dass wir Meister werden können, steht außer Frage! Denn wir haben ja die Play-offs erreicht und deshalb haben wir die Möglichkeit. Ob es dann klappt oder nicht, das hängt dann von ganz vielen Kleinigkeiten ab.
Können Sie sich vorstellen Ihre Karriere in Hannover zu beenden? Wenn sie mich so lange wollen, kann ich mir das auch vorstellen, ja klar!
Herr Boos, wir danken Ihnen für das Gespräch!Das Gespräch führten Christian Herde, Marcel Taube und Thorben Pesch.

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