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Patrick Köppchen Patrick Köppchen
 Spieler-Nr:
 Position:
 Nationalität:
 cm / kg:
 Schusshand:
- 55 -
Verteidiger
GER
180 / 88
links

  Heutiges Auswärtsspiel: Fr. 10.09.10 19:30 Uhr
Eisbären Berlin / Scorpions
 

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4:3 - Scorpions erarbeiten sich Matchball

Hannover, den 01.04.10. Die Hannover Scorpions haben sich am heutigen Donnerstagabend einen Matchball erarbeitet. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers siegte das Team von Trainer Hans Zach mit 4:3 (2:2, 0:1, 2:0). Vor 7.130 Zuschauern in der Arena Nürnberger Versicherung drehten Matt Dzieduszycki, Sachar Blank, Klaus Kathan und Sascha Goc zwei Mal einen Rückstand noch um.

Mit der siegreichen Aufstellung vom Dienstag waren die Leinestädter am Vormittag per ICE nach Nürnberg gereist. Dem Trainergespann Hans Zach & Christian Künast standen erneut alle Akteure zur Verfügung, Marvin Krüger wurde allerdings erneut nicht berücksichtigt und blieb in Hannover. Das Tor der Scorpions hütete auch im zweiten Play-off-Spiel 2010 Travis Scott.

Und der Keeper der Gäste stand auch sofort im Mittelpunkt. Denn obwohl Sascha Goc einen ersten Warnschuss auf das Tor der Ice Tigers abgefeuert hatte, drängten zunächst die Gastgeber auf ein frühes Tor. Und keine drei Minuten waren gespielt, als Nürnberg auch belohnt wurde. Über rechts brachte Martin Ancicka die Scheibe ins Angriffsdrittel und von dort vors Tor der Scorpions, Travis Scott wurde bedrängt und wehrte nach vorne ab, wo Tyler Mosienko bereit stand und frei vor Scott zum Schuss kam - das frühe 1:0 für die Franken. Hannover war kurzzeitig aus dem Konzept, fing sich jedoch recht schnell wieder. Gütige Mithilfe bekamen die Gäste dann beim 1:1. Shane Peacock musste stellvertretend für sein Team wegen zu vieler Spieler auf dem Eis auf die Strafbank, Matt Dzieduszycki sagte „Danke“ und traf von der blauen Linie mit einem Handgelenkschuss zum Ausgleich. Damit war Hannover endgültig in der Partie angekommen und nur gut fünf Minuten später konnte Hannover nachlegen, Sachar Blank schaltete vor Patrick Ehelechner am Schnellsten und beförderte die Scheibe zum 1:2 ins Tor. Es wurde ruhig in der Halle und auch auf dem Eis hatten die Scorpions die Partie gut im Griff, kurz vor Drittelende konnten die Hausherren jedoch eine sich ihnen bietende Chance nutzen und Eric Chouinard glich wenn auch zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt verdient zum 2:2 aus.

Nach dem ersten Seitenwechsel kamen wir schon zu Beginn der Partie die Hausherren deutlich offensiver aus der Kabine. Hannover stand tief und ließ die Gastgeber kommen, war in seinen Abwehrbemühungen allerdings nicht mehr so souverän wie noch Mitte des ersten Abschnittes. Nach gut zwei gespielten Minuten wurden entlud sich die Anspannung beider Teams dann erstmals in einer kleinen Auseinandersetzung, am Ende derer insgesamt fünf Spieler auf die Strafbank mussten und Hannover für zwei Minuten in Unterzahl agieren musste. Zwar überstanden die Niedersachsen dieses Powerplay schadlos, als in Person von Niki Mondt aber der nächste Hannoveraner in die Kühlbox musste, schlugen die Ice Tigers eiskalt zu. Vier Sekunden standen noch auf der Uhr, als Petr Fical Travis Scott zum dritten Mal an diesem Abend überwinden konnte und die Franken mit 3:2 in Führung brachte. Hannover kämpfte anschließend sichtlich um Ordnung auf dem Eis und Nürnberg drängte mit aller Macht auf den vierten Treffer. Dass dieser im Mittelabschnitt nicht fiel und die Scorpions mit nur einem Tor Rückstand ins Schlussdrittel gehen konnten, hatte das Team von Trainer Hans Zach einem toll reagierenden Travis Scott und viel Kämpferherz der gesamten Mannschaft zu verdanken, denn Chancen hatten die Hausherren aus Hannoveraner Sicht deutlich zu viele.

Optimal aus Sicht der Scorpions begann der letzte Abschnitt. Man sah den Mannen von Hans Zach an, dass sie sich viel vorgenommen hatten und nach genau einer Minute wurde der Einsatz auch belohnt. Klaus Kathan traf nach schöner Einzelleistung zum 3:3 und die Partie war wieder offen. Doch Nürnberg dort ließ sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und sorgte für viel Wirbel vor Hannover, wenngleich die Scorpions die Partie wieder deutlich besser im Griff hatten als noch im Mittelabschnitt. Einzig bei zwei Strafen gegen Hannover lag der erneute Führungstreffer in der Luft und bei einem Pfostentreffer der Ice Tigers hatten die Gäste auch viel Glück, doch mit unbändigem Kampfgeist überstanden die Niedersachsen auch diese kritische Phase. Und kaum wieder mit fünf Mann auf dem Eis setzten die Scorpions einen vorentscheidenden Konter. Tore Vikingstad und Thomas Dolak legten für Sascha Goc auf, der mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie für die 3:4-Führung sorgte. Lange Zeit hatten die Scorpions die Partie in der Folgezeit gut im Griff, erst in den letzten drei Minuten wuchs der Druck der Ice Tigers deutlich an. Dann allerdings wurde es noch einmal richtig brenzlig für das Tor der Leinestädter. Genau 16 Sekunden vor Spielende raubte Travis Scott den Gastgebern endgültig die letzten Nerven, als er gleich zweimal überragend gegen Nürnberger Angreifer rettete und so den Sieg der Scorpions festhielt.

Bereits in zwei Tagen am Ostersamstag steht das dritte Duell der beiden Teams auf der Tagesordnung. Ab 17.30 Uhr sind dann die Hannover Scorpions wieder Gastgeber in der heimischen TUI Arena. Tickets für die vielleicht schon entscheidende Partie im Kampf um den Halbfinaleinzug gibt es bis kurz vor Spielbeginn im Online-Shop, unter der Tickethotline 01805-197777 (0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Minute) können bis vier Stunden vor Spielbeginn Karten reserviert werden und die Tageskassen an der TUI Arena öffnen am Samstag um 15.30 Uhr. Alle Dauerkartenbesitzer haben noch bis Freitag um 17.30 Uhr unter der Tickethotline 01805-197777 (0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Minute) Zeit sich ihre vorreservierten Plätze auf die Dauerkarte für die Samstagspartie zu laden, danach gehen die Plätze in den freien Verkauf.

Thomas Sabo Ice Tigers - Hannover Scorpions 3:4 (2:2, 1:0, 0:2)

Tore: 1:0 Mosienko (Ancicka - 02:57 Min.), 1:1 Dzieduszycki (S. Goc - 06:47 Min. - PP1), 1:2 Blank (Hlinka, S. Goc - 12:14 Min.), 2:2 Chouinard (Mann, Grygiel - 18:13 Min.), 3:2 Fical (Chouinard, Nasreddine - 28:56 Min. - PP1), 3:3 Kathan (41:00 Min.), 3:4 S. Goc (Vikingstad, Dolak - 51:52 Min.)

Strafen: Nürnberg 12, Hannover 14

Schiedsrichter: Martin Reichert / Willi Schimm

Zuschauer: 7.130

Play-off-Stand: Hannover - Nürnberg 2:0 (Best-of-Five)

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